Gesunde Ernährung  
für Schwangere und Stillende  
für Babys: Der erste Brei  
für Kleinkinder  
Gesund abnehmen  
 
  Babymassage
Neu : in München - Pasing
 
Ein Kurs für Eltern  
Babymassage DVD  
 
  Ayurveda  
Einführung in die ayurved. Ernährungslehre  
   
  Kochen und Genießen  
Ayurveda Kochkurs  
Persischer Kochkurs  
Kochkurse für Business und Privat  
     
  Kursorte  
 
  Thema: Snacks für Leib und Seele
           

Kinder sollten leicht und locker statt süß und fettig essen – das gilt gerade auch für die Zwischenmahlzeiten. So weit die Theorie. Doch welche Pausensnacks sind gesund? Und können diese gesunden Energielieferanten es bei den Kids mit Schokoriegeln und Co aufnehmen? Wir geben Ihnen acht wertvolle Tipps – und ein paar Rezepte.

Kinder brauchen Snacks
Zwischenmahlzeiten machen für Kinder und Jugendliche durchaus Sinn. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund etwa empfiehlt für Kinder je einen Snack am Vor- und am Nachmittag. Der Grund: Die ganz Kleinen haben ebenso wie Jugendliche einen höheren Energiebedarf als Erwachsene. Kinder bewegen sich mehr als die Großen, außerdem befinden sie sich noch im Wachstum und brauchen mehr „Bausteine“ als die Großen. Hinzu kommt, dass vor allem die jüngeren Kids keine großen Mengen auf einmal essen können und daher schneller wieder Nachschub brauchen.

Snacks zwischen dem Mittag- und Abendessen helfen also Energielöcher zu vermeiden. Bleibt der „Brennstoff“ für den Körper in Form von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln aus, greift der Organismus seine Reserven an. Das heißt, es werden gespeicherte Vitamine, Mineralstoffe und verschiedene Energielieferanten aus den Vorratskammern des Körpers – den Organen und den Knochen – abtransportiert.

Die Folge ist ein Chaos im Zuckerstoffwechsel: Es kommt zu Heißhungerattacken, die wiederum den gesunden Hunger- und Sättigungsmechanismus durcheinander bringen. Die Zufuhr von einfachen Kohlenhydraten wie sie in Zucker oder Weißmehl zu finden sind, können das Energieloch vertiefen, weil sie zu schnell verbrennen: Wie Papier in einem lodernden Feuer.

Kinderschokolade & Co stehen lassen
Ein gesunder Snack verdient also nur dann seinen Namen, wenn er über eine längere Zeit gleichmäßig Nährstoffe und Energie liefert. Das können am besten Vollkornprodukte in Form von Brot oder Müsli, Gemüserohkost und Obst. Sehr fetthaltige Produkte, und das sind praktisch alle fertigen Kindersnacks aus dem Supermarkt – die so genannten Kinderlebensmittel – belasten das Verdauungssystem hingegen und entziehen dem Körper eher Energie.

Kinder interessieren sich nicht dafür, ob ihr Essen gesund ist – es muss cool sein und schmecken. Wie also bringt man die gesunde Kost an den jungen Mann und die junge Frau?


Tipp 1: Alles so schön bunt hier
Werbefachleute wissen, dass Kinder auf bunte Verpackungen abfahren. Machen Sie sich das Wissen der Experten zu Nutze: Verwenden Sie bunte Dosen und farbiges Einpackpapier, bekleben Sie beides mit Bildern oder schreiben Sie eine Nachricht oder einen Spruch darauf. Verpacken Sie Sie das Brot als Geschenk. Natürlich nicht jedes Mal – setzen Sie hin und wieder einen Knalleffekt.

Tipp 2: Überraschung
Packen Sie etwas in die Brotdose, womit Ihre Kleinsten nicht rechnen: einen Brot-Käse-Rohkost-Spieß, eine kleine Spielfigur, Käsestückchen in Stern- oder Entenform (leicht zu machen mit Ausstechformen von Weihnachten). Es dürfen auch mal ein Keks, ein paar Rosinen, Nüsse oder ein Stückchen Schokolade drin liegen.

Tipp 3: Mitauswählen - Mitschnippeln
Beziehen Sie Ihr Kind beim Vorbereiten mit ein. Wer selbst ausgewählt, geschnippelt oder geschmiert hat, hat auch mehr Spaß, das Selbstgemachte zu essen.

Tipp 4: Öfter mal was Neues
Wechseln Sie immer wieder Belag und Brotsorte. Machen Sie mal ein Sandwich aus Vollkorntoast, mal ein Brötchen. Bringen Sie Farbe aufs Brot: mit Paprika- und Tomatenstückchen oder Salatblättern. Manchmal lassen sich auch aus den Mittagessensresten vom Vortag neue Kreationen zaubern: ein Hähnchenschlegel oder ein Getreideburger mit selbstgemachtem Ketchup sind eine gefragte Abwechslung. Oder lassen sie mal das Brot bei Seite und packen Sie ein Müsli oder einen Rohkostsalat in die Kindergarten- oder Schultasche.

Tipp 5: Drinks for Kids
Der Pausensnack rutscht mit dem passenden Drink viel besser. Außerdem benötigt der Organismus Flüssigkeit für die Verdauung. Am besten geeignet ist Wasser. Hin und wieder darf es mit etwas Obstsaft (ohne Zuckerzusatz) gestreckt werden. Milch ist kein Durstlöscher, sondern entspricht eher einer eigenen Zwischenmahlzeit. Die so genannten Soft-Drinks machen Durst und löschen ihn nicht – außerdem entziehen sie dem Körper Nährstoffe!

Tipp 6: Regeln statt Verbote
Hin und wieder darf ein Snack auch eine Süßigkeit sein. Also Schokolade, Kuchen oder Kekse – auch hier gibt es Qualitätstunterschiede. Weniger süß und fettig ist immer besser. Süßigkeiten sollten nicht gründsätzlich verboten sein. Allerdings sollten Sie die Kinder keinen freien Zugang zum Schoko-Vorrat haben. Setzen Sie statt dessen Regeln. Vergeben Sie zum Beispiel ein Wochenkontingent, das Ihr Kind sich selbst einteilen darf. Ist der Vorrat aufgebraucht, ist für diese Woche aber Schluss!

Tipp 7: Früh übt sich
Fangen Sie möglichst früh an, Ihren Sprösslingen Vollkornprodukte sowie Gemüse und Obst anzubieten. Bevorzugen Sie wann immer es geht, selbst Gekochtes. Industrielle Nahrung ist überwürzt – das beeinträchtigt die Geschmacksnerven. Die frühen Erfahrungen mit Essen prägen sich schon beim Säuglings fest ins Gedächtnis ein.

Tipp 8: Unnachahmlich: Der Nachahmereffekt
Kinder kopieren das Verhalten ihrer nächsten Umwelt. Das ist wichtig für ihr Sozialverhalten. Eltern und Geschwister spielen dabei eine entscheidende Rolle – sie sind den Kleinen täglich am nächsten. Forscher stellen immer wieder fest, dass gerade beim Essen das Vorbild der Eltern ausschlaggebend für das Verhalten der Kids ist. Wenn Sie Ihren Salatteller mit Genuss verspeisen, folgen Ihnen die Kleinen bald nach.


REZEPTE

Thunfischcreme

1 Tasse Kichererbsen über Nacht einweichen lassen und dann weich kochen. Das Kochwasser abgießen. 1 Dose Thunfisch einige Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill), 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Sesammus (oder 2 TL Sesamsamen), 2 bis 3 Teelöffel Zitronensaft dazu geben und alles pürieren.
Bestreichen Sie ein Vollkornbrötchen mit dem Aufstrich und dekorieren Sie mit Tomatenscheiben und/oder Salatblättern.


Avocado-Dip

1 Avocado schälen, entkernen und in ein hohes Gefäß geben. 1 kleiner Becher Joghurt, Saft einer halben Zitrone, 1 Prise Salz, evtl. einige Zwiebelwürfel (gibt ein würziges Aroma) dazu geben und alles pürieren. Mit Rohkoststiften (Karotte, Kohlrabi, Stangensellerie,…) dippen.


Selbstgemachtes Ketchup

1 kleiner Apfel
1 halbe Zwiebel
130 g Tomatenmark
je 1 Msp. Zimt, Curry und gemahlene Vanille
½ bis 1 TL Rohrohrzucker
einige Tropfen Essig zum Abrunden
Apfel schälen und entkernen, Zwiebel schälen und beides in wenig Wasser weich dünsten. Tomatenmark in eine hohe Schüssel geben und die Gewürze untterrühren. Apfel und Zwiebel dazu geben und alles pürieren. In einem heiß ausgespülten Glas aufbewahren.


Obst in Mandelkrokant

100 g gehackte Mandeln mit 2 Tl Rohrohrzucker in einer Pfanne anrösten, anschließend abkühlen lassen. Gewürfeltes Obst der Saison in dem Krokant wälzen. Dazu einen Naturjoghurt mitgeben.

© leben hoch2, Ima Buxton

   
NEU: Persischer Kochkurs
Erleben Sie die original persische Aromen- und Kräuterküche. Genießen Sie ein festliches Menü nach alter Familientradition.
-> mehr...
     
  Gästebuch
Sie wollen wissen wie zufrieden meine Kursteilnehmer sind? Dann schauen sie doch mal ins Gästebuch.
 
     
 

NEU: DVD Babymassage
So lernen Sie spielend leicht, Ihr Baby zu massieren. Anleitung auf Video zum Anschauen und als PDFs zum Ausdrucken
-> mehr...

 
     
     
     
    © Ima Buxton 2005
Impressum