| Der Ernährung
des Kindes kommt in den ersten 12 Lebensmonaten eine besondere
Bedeutung zu. Zum einen erfährt das Baby im ersten Lebensjahr
einen Wachstumsschub wie nie wieder danach in seinem Leben. Es
hat am Ende dieses ersten Lebensabschnittes sein Geburtsgewicht
ungefähr verdreifacht und ist um etwa 20 bis 25 Zentimeter
gewachsen. Zudem ist das kindliche Verdauungssystem in dieser
Zeit noch nicht voll ausgereift und darf nicht überfordert
werden.
Worauf kommt es an?
Gerade aufgrund des starken Wachstums des Babys ist es wichtig,
ihm ausreichend Energie und Nährstoffe zuzuführen. Gleichzeitig
muss der kindliche Körper erst an die neue Art der Nährstoffzufuhr
gewöhnt werden – ist er doch über Monate mit Muttermilch
oder Säuglingsmilch ausgekommen.
Grundsätzlich ist die Ernährung des Babys nicht schwierig
oder kompliziert. Es gilt lediglich einige Grundregeln zu beachten.
Das Zufüttern von fester Nahrung folgt einem einfachen Plan,
der kontinuierlich neue Lebensmittel einbezieht. Begonnen wird
mit leicht verdaulichem Gemüse am Mittag, dann kommen die
ersten Getreidebreie hinzu. Wichtig ist es, den Speiseplan des
Babys langsam zu erweitern und aufzubauen und so genannte allergene
Lebensmittel – also Lebensmittel, die eine Allergie auslösen
können - erst möglichst spät einzuführen.
Was soll mein Baby essen?
Ideal ist es, wenn das Baby von Anfang an frisch zubereitete
Mahlzeiten erhält. Allerdings ist das nicht immer problemlos
möglich: Berufstätigkeit der Eltern, Krippenaufenthalt
tagsüber, Reisen, Urlaub usw. sind feste Größen
unseres Alltags, die wir in unsere und Babys Essenpläne einbeziehen
müssen.
Für all diese Fälle gibt es im Handel eine große
Palette an Säuglingsmilchprodukten, Gläschenmahlzeiten
und Fertigbreien. Doch viele Eltern sind angesichts dieses reichhaltigen
Angebotes verunsichert und wünschen sich Orientierung bei
der Auswahl.
|